Cocoon

CocoonTja, was soll ich sagen… Jeder der mich kennt, weiß glaube ich, wie sehr ich den Cocoon liebe. In fast jeder meiner Choreos kommt er vor. Ich spiele außerdem wahnsinnig gerne mit allen möglichen Combos um diese sagenhafte Pose.

Mein erstes Mal hatte ich beim Workshop mit Jeannine Wilkerling. Ich dachte, ich wäre nicht gelenkig genug, aber das war ich doch. Ich war so unglaublich stolz und war so verliebt, dass er inzwischen zu einem meiner Lieblingsmoves gehört.

Cocoon 1. VersuchDas besondere daran ist für mich, dass man eigentlich immer daran arbeiten und ihn verbessern kann. Der große Wunsch von jedem, der ihn kann ist wohl, das obere Bein getreckt zu bekommen – und das ist verdammt harte Arbeit.

Jeder fängt beim Cocoon erst einmal klein an. Himmel für viele ist es einfach nur der Wahnsinn, wenn man ihn jemals hinbekommt. Und selbst mit angewinkeltem Bein sieht er wirklich schön aus. Dieses Bild zeigt einer meiner ersten Gehversuche beim Cocoon. Allein das greifen des Fußes ist jedes mal eine Herausforderung gewesen. Die Möglichkeiten den Fuß über den Kopf zu bekommen, findet ihr im “Scorpio Training”. Meine Lieblingsvariante ist das greifen mit beiden Händen und dann über den Kopf führen. Für die Schultergelenke ist das die angenehmste Art.

 

Cocoon Variations (1) Für den Cocoon gibt es verschiedene Möglichkeiten diesen auszuführen. Jeder findet irgendwann seine Lieblingsvariante. Meine habe ich bereits gefunden. In dieser hier fühle ich mich am wohlsten. Dabei hält nicht nur das Outside leg sondern ich habe außerdem Grip am inneren Oberschenkel. Dadurch habe ich Führung und die Möglichkeit mein Bein richtig durchzuziehen.

 

 

Cocoon Variations (3)Dies ist die Standard-Ausführung. Dabei hält die Stange am äußerem Bauch vor dem Hüftknochen. Ich selber habe hier zu wenig Führung um mein Bein gut nach vorne zu ziehen. Daher nutze ich diese Variante für mich nicht. Allerdings ist das wie gesagt die häufigste Ausführung.

 

 

 

Cocoon Variations (2)Diese Variante habe ich auch irgendwann gefunden und finde sie für mich auch richtig klasse. Julia Wahl hatte das glaube ich mal gezeigt und ich musste es auch für mich testen. Dabei liegt der Bauch komplett an der Stange zwischen den Rippen. Der Grip ist klasse. Man muss allerdings etwas die Balance finden. Das Bein strecken ist hier auch sehr gut machbar, allerdings müssen die Beine entsprechend gut gedehnt sein, denn man befindet sich sehr schnell in einer Splitpose.

 

Zwischen dem ersten Versuch und dem Bild mit den Heels liegt in etwa ein Jahr. Rückendehnung braucht seine Zeit! Ansonsten bin ich so begeistert über meinen Fortschritt beim Cocoon, dass ich ihn bei der Meisterschaft einbauen werde Ich liebe ihn einfach!

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