Janeiro

Janeiro

Der Janeiro… ohne Balance und Technik geht hier nichts. Direkt nach der DPSM 2014 habe ich diesen Trick ausprobiert und auch geschafft – aber er hat mir den Atem geraubt!

Sehr schnell gelang mir diese Pose, die eindeutig zu den Advanced Posen zählt, aber ich fühlte mich “really unsafe”. Ich konnte darin nicht atmen und kam immer mit hochrotem Kopf und keuchend aus ihr raus. Auch das Reinkommen war lange eher wackelig und wenig definiert. Inzwischen fühle ich mich sehr wohl darin. Mit Sicherheit liegt es aber vor allem daran, dass ich im Rücken viel beweglicher geworden bin und meine Bauchmuskeln sich besser dehnen. Wie man sieht ist der Bauch sehr auf Spannung. Daher sollte man beachten, seine Seite ordentlich aufzuwärmen und die Bauchmuskulatur vorher etwas anzudehnen.

Ich schätze die extreme Vielzahl der Entres die in den Janeiro führen. Aus dem Brassmonkey, dem Waterfall (oder eher twisted Waterfall) direkt vom Boden über den Flag Grip oder besonders hübsch aus Posen wie z.B. dem Russian Layback. Die Wege hinaus sind leider etwas aufwendiger und schwieriger, daher ist mein Lieblingsweg heraus ist ein kleiner Drop in den Flag Hold. VIDEO oder zurück in den Brass Monkey.

Zur Technik ein paar Tipps: Da nicht jeder in der Seite so beweglich ist empfehle ich den Eingang aus dem Brass Monkey. Achte darauf, dass der Arm im Flaggrip wirklich parallel zum Boden platziert ist und auch bleibt – oft zieht man den Ellbogen zur Decke und hat dann zu wenig Auflagefläche für den Oberschenkel. Man löst dann das eingehakte Brass Monkey Bein, das äußere bleibt im Kontakt mit der Stange (am Fußrücken). Versuch den Oberschenkel des gelösten Beins auf deinen Ellbogen aufzulegen und dabei bereits den Hintern auf die andere Seite der Stange zu bewegen. Merkst du, dass Kontakt besteht, muss der untere Arm genutzt werden um den Körper nun leicht nach oben zu pushen während der obere Fuß gelöst wird. Dein Rücken sollte durch den Push langsam an die Stange gelehnt werden (er sollte am Ende richtig anlegen) die Brust dreht seitlich, der Hintern rutsch komplett auf die andere Seite. Das obere Bein sollte nun zum bereits aufgelegen Bein geführt werden – dabei aber das Bein nah an der Stange vorbei führen und leicht nach hinten (zur Stange ziehen). Dass das Bein nach vorn genommen wird, passiert häufig – dadurch verliert man die Balance auf dem Ellbogen und kippt zum Boden. Das passiert aber auch, wenn man mit der unteren Schulter nicht richtig nach oben pushed! Am Anfang ist eine helfende Hand sehr praktisch, die die Hüfte leicht zur Stange drückt, damit mit nicht zum Boden raus fällt.

Es lohnt sich an diesem Move dran zu bleiben. Ich finde, er hebt sich optisch sehr von den meisten anderen ab!

Text angepasst am 13.01.2018

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