Pole – meine Meditation

Pole MeditationDas Leben in unserer heutigen Zeit ist schnell, unbeständig und stressig. Alles muss schnell gehen, nichts darf langsam wachsen. Kein Wunder, dass Krankheitsbilder wie Burn-out immer mehr zunehmen.

Auch in meinem Beruf als Hundeverhaltenstherapeut ist lange nicht immer alles schön. Es gibt viele Augenblicke die sehr anstrengend, depremierend oder frustrierend sind. Daher freue ich mich jedes mal, wenn ich Zeit habe um an die Stange zu gehen.

Meditation: (von lateinisch meditatio, zu meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, von griechisch μέδομαι / μήδομαι medomai „denken, sinnen“) Durch Konzentrationsübungen soll der Geist beruhigt werden – es geht vor allem darum im Hier und Jetzt zu sein, sich voll und ganz auf sich einzulassen und eine gewisse Stille zu erlangen.

Sobald ich an der Stange bin, die Musik läuft und ich mich nur noch auf mich konzentrieren kann, kann ich wirklich entspannen. Da man sich beim Pole komplett auf sich und seinen Körper, die nächsten Ausführungen und Bewegungen konzentrieren muss, kann man dabei wirklich abschalten. Niemand würde auf die Idee kommen, während diesen intensiven Sports über Alltagsprobleme nachzudenken. Ein unachtsamer Moment und ein Sturz wäre vorprogrammiert.

Für mich ist Pole eine persönliche Meditation. Währendessen gibt es nichts anderes als die Stange, meinen Körper und meine Übungen. Nichts außerhalb und in der Vergangenheit/ Zukunft liegende hat in diesem Moment Bedeutung.

Seit dem ich regelmäßig trainiere, empfinde ich alltägliche schwierige Momente lange nicht mehr als so belastend. Für mich ist es wunderbar diese Sportart gefunden zu haben! Ähnlich geht es mir auch mit allen Contortion Übungen. Sie verlangen mir volle Konzentration ab. Und danach fühlt man sich immer leicht und entspannt! Einfach wunderbar

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