The way in and out…

EntranceOft habe ich das Gefühl, dass sehr viele bei Pole den Fokus etwas falsch legen. Das fällt mir vor allem auf, wenn ich Instagram Videos ansehe oder manche meiner Schüler beobachte

Sehr viele haben, gerade wenn sie noch relativ neu bei Pole sind, diesen wahnsinnigen Ehrgeiz ganz schnell viele Tricks zu lernen. Dagegen ist an für sich nichts zu sagen und auch das Thema hatte ich bereits schon einmal angeschnitten Der Fokus dieses Artikels wird allerdings nicht die sichere Ausführung – mit schönen gestreckten Beinen und Füßen – des Tricks, sondern vor allem der Weg hinein und wieder raus thematisieren.

Viele wursteln sich immer in ihre Tricks, halten sie dann und danach wird sich fallen gelassen wie ein Kartoffelsack Führt meinen einen Move das erste oder zweite mal aus, ist das auch überhaupt kein Thema, unschön wird es nur, wenn man sich diese Art angewöhnt, denn damit “verzaubert” man niemand.

Für Zuschauer ist der Eingang eine wahre Spannungskurve. Man fragt sich “was kommt als nächstes! Was wird sie / er uns gleich zeigen”. Es ist wie bei einem guten Krimi – der Mord selber ist wenig spekatkulär wenn die Vorgeschichte einen nicht auch schon fesselt – also versucht die “Vorgeschichte” zu leben!

Wie also sollte ein schöner Entrance aussehen?

  • Überlegt euch, auf welche Weiße ihr in den Move kommen möchtet. Wählt die Art, die euch zu Beginn am leichtesten fällt
  • Versucht ausgreifende Bewegungen zu machen und den Eingang genauso zu zelebrieren wie den Trick selber! Lasst ihr euch Zeit mit dem Hineinkommen steigert sich die Spannung bei den Zuschauern.
  • Bringt Spannung auf euren Körper. Natürlich ist das sehr schwer sich auf gestreckte Füße und Beine zu konzentrieren, wenn man in Gedanken schon bei seinem Trick ist, aber umso schöner eure Linien sind umso perfekte wirkt das Komplettbild
  • Tuck oder Straigth. Einigt euch darauf, ob ihr eure Beine anwinkelt beim Hinein gehen oder es mit ausgestreckten tun möchtet. Es gibt nichts unhübscheres als schlaffe gerade Beine dann lieber schön angewinkelt, das wirkt besser!

Auch hinaus solltet ihr kontrolliert gehen. Am einfachsten ist meist der Weg, den ihr hinein gegangen seid. Kopfüber kann man sich meist gut in einen Handstand rutschen lassen oder über den Apprentice herausdrücken. Wenn man den Kopf oben hat gelangt man oft mit schönen Passée Beinen zum Boden zurück. Bloß nicht fallen lassen. Das sieht nicht nur sch*** aus sondern kann auch schlimme Verletzungen mit sich bringen.

Also denkt dran, ein schöner Move ist erst dann wirklich gelungen, wenn der Weg hinein als auch der Weg raus kontrolliert und sauber ist. Daran sollte man auf jeden Fall arbeiten, bevor man sich an neue Tricks wagt, denn es bereitet euch für viele neue vor und baut Kraft und Spannung auf!

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